Schüßler wählte für seine Heilmethode den Begriff Biochemie, abgeleitet aus dem Griechischen, bios: Leben und Chemie: die Wissenschaft der Elemente.
Er ging davon aus, dass durch einen Mangel an Mineralstoffen Krankheiten entstehen, die durch deren Zufuhr wieder geheilt werden können. Bereits der Mangel eines einzigen Minerals beeinträchtigt den gesamten Stoffwechsel.
Natürlich könnte man einfach das fehlende Mineral einnehmen. Doch damit würde man nur die Symptome bekämpfen anstatt die Ursachen zu beheben. Und genau hier greifen die Schüßler-Salze ein.
Der Organismus soll angeregt werden, das fehlende Mineral wieder selbst aus der Nahrung aufzunehmen. Dr. Schüßler hat zwölf der im Körper befindlichen Mineralsalze in das Zentrum seiner Therapie gestellt. Er nannte sie Funktionsmittel, da jedes von diesen einen Einfluss auf bestimmte Funktionen der Körperorgane ausübt.