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ALF
 



Problematik

Alf wurde ursprünglich jagdlich ausgebildet und geführt. Vor Abschluß seiner Ausbildung wurde er aufgrund des Todes des Besitzers in Privathand abgegeben.
Er entwickelte im Laufe der Zeit diverse Verhaltensweisen, die zu Problemen wurden.
Er griff kleinere Hunde an und verbellte in zunehmendem Maße Motorräder und ähnliche Fahrzeuge. Daneben zog er unverhältnismäßig stark an der Leine und ignorierte mehr und mehr die Besitzer.
Insbesondere die mangelnde Leinenführigkeit in Verbindung mit der Aggression gegenüber anderen (vor allem kleineren) Hunden führte dazu, daß die Spaziergänge immer eingeschränkter wurden und meist in die späten Abendstunden verlegt wurden, um Hundebegegnungen möglichst zu vermeiden.
Der Einsatz von Halti und besonderen Leinensystemen hatte keine nennenswerten Erfolge.
Im Haus war Alf eher unauffällig und wenig dominant.
In der Zuspitzung der Problematiken neigte Alf zur Autoaggression. Er begann, seine Beine massiv zu benagen und zu belecken, was zu offenen Wunden zu führen drohte.


Maßnahmen

Als erstes wurde die Leinenführigkeit durch "ignorantes gehen" verbessert.
Bei Alf konnte auf die hervorragende Grundausbildung aufgebaut werden. Er kennt alle Grundkommandos.
Zur besseren Auslastung wurden Apportierarbeit und Fährtenarbeit eingesetzt.
Zur Verbesserung der Bindung wurden körpernahes Spiel und Futterspiele eingebaut.
Im Haus wurden einige neue Regeln eingeführt und konsequent durchgesetzt.
Die Einhaltung des Abbruchsignals "nein" wurde bei Begegnungen mit Hunden, Fahrrädern, Motorrädern und ähnlichem konsequent geübt.


Ergebnisse




 

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