Epileptische Anfälle sehen meist dramatischer aus, als sie sind:
die Tiere fallen aus heiterem Himmel um und beginnen zu zittern bzw. mit den Beinen zu "rudern". Nach wenigen Minuten erlangen sie das Bewusstsein wieder und verhalten sich ganz normal.
Gefährlich wird es, wenn sich die Anfälle häufen oder länger andauern: Deshalb sollte die Katze auf jeden Fall beim Tierarzt untersucht werden, auch wenn sie sich wieder vollständig erholt hat.
Einigen Anfallsleiden liegen Organerkrankungen zugrunde, andere gehen vom Gehirn selbst aus, können aber mit Medikamenten gut behandelt werden. Auch eine akute Unterzuckerung kann zu schweren Krampfanfällen führen.
Fassen Sie die Katze während des Anfalls nicht an. Schaffen Sie lediglich Platz, so dass sie sich nicht verletzen kann.